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Vom Gottesmord zum Antisemitismus - Wie ein theologisches Motiv den Judenhass quer durch die Jahrhunderte schürt – bis heute

Montag, 18.11.2024, 19.00 Uhr bis 21:00 Uhr Veranstalter: Katholisches Bildungswerk Salzburg

Eines der wirkungsmächtigsten Hassmotive, das Geschichte und Theologie hervorgebracht haben, ist das des „Gottesmordes". Es stellt nicht nur eines der konstantesten relevanten Narrative der letzten nahezu 2000 Jahre dar, es war und ist auch eines der politisch wirksamsten Stereotype der Welt- und Kirchengeschichte.
Egal ob Vorwürfe der Hostienschändung, Kindermordlegenden, Ritualmorderzählungen oder auch Verschwörungsmythen um QAnon im 21. Jahrhundert – in all diesen fehlgeleiteten Erzählungen scheinen über Jahrhunderte hinweg Verästelungen jenes „Gottesmord“-Narratives auf, das von einem für Generationen „unvorstellbaren und radikalen Verbrechen“ erzählt.
Im Vortrag wird die Entstehung dieses theologisch-ideologisch-politischen Vorwurfes rekonstruiert, in historische Episoden eingebettet, so dass die Zusammenhänge und realpolitischen Auswirkungen bis in die Gegenwart aufgezeigt werden können.
Ort
5061 Elsbethen, F. W.-Raiffeisenstraße 2, Treffpunkt Bildung
Referent
Assoz. Prof. MMag. Dr. Roland Cerny-Werner
Anmeldung
Katholisches Bildungswerk Salzburg, Tel. 0662 8047-7520, kbw@bildungskirche.at
Beitrag
€ 5,- / € 10,- für Externe / € 7,- für Engagierte der Erzdiözese
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